HomeFamilyBlog für Aktuelles Opitz-G/BBB-Syndrom LebensWert Rätsel InteressantesLinks
Rätsel



Der Weg zu Gott
Bitte auf das Bild klicken


Mehr dazu?
Gerne senden wir kostenlos und völlig unverbindlich folgende Bücher:
Wenn Gott wirklich wäre
Das kann ich nicht glauben
Neues Testament
Wenn Gott wirklich wäre als pdf

Name:
Strasse:
PLZ
Ort:
email

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen ausschließlich dazu, Ihnen die gewünschten Informationen zu zuschicken. Sollten Sie die pdf-Variante wählen, ist nur die email-Adresse notwendig.
Weiteren Kontakt werden wir nur auf Ihren ausdrücklichen Wunschen halten.
LebensWert
Gott liebt uns Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren werde. Joh.3,16
Jesus Christus ist Gottes Weg aus der Sünde der Menschen Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Joh.14,6
Jesus Christus starb stellvertretend für uns Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Jesus Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Röm.5,8
Jesus Christus ist aus den Toten auferstanden Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind. Apg.2,32
Wenn wir Jesus Christus als unseren Herrn und Erlöser annehmen, können wir Gemeinschaft mit Gott haben So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Joh.1,12


Weil wir Gott so viel wert sind, ist unser Leben lebensWert.

Auf dieser Seite möchten wir etwas von unseren persönlichen Glaubenserfahrungen und Gedanken zu bestimmten Themen weitergeben, die uns wichtig geworden sind. Wir bitten jeden, alles zu prüfen und das Gute festzuhalten.





Probleme - warum ich? Beziehung ohne Kommunikation





Probleme - warum ich?

Viele Menschen, auch Christen, sind in Schwierigkeiten und haben große Not. Diese Sorgen können psychischer Natur sein aber auch Probleme in der Familie, mit der Gesundheit oder im Alltag in der Schule, der Uni, dem Beruf oder der Gemeinde. So kann es einem schwer fallen, Gottes Weg zu verstehen und zu akzeptieren.

Dabei hat Gott in der Bibel versprochen, den Menschen, die an ihn glauben, durch alle Nöte hindurchzuhelfen. Und so lenkt Gottes Wort den Blick auf sein Handeln. Manchmal übersteigen die Sorgen das „erträgliche Level“ und man fragt sich, warum Gott einem so etwas „zumutet“? Warum trifft es gerade mich? Wer hat schon gerne Sorgen oder Nöte, die einem unerträglich zu bewältigen scheinen?! Ich denke, man darf Gott fragen, warum. Aber man darf ihm – dem vollkommenen Gott – keinen Vorwurf daraus machen. Wenn man ihn nach dem Sinn fragt, um es möglicherweise besser zu verstehen, wird Gott diese Frage auch richtig verstehen. Und er nennt uns Gründe, die uns zeigen und verständlich machen, dass diese Schwierigkeiten einen Sinn machen und er uns dabei helfen wird. Außerdem hat er uns nie eine „heile Welt“ versprochen, in der bestimmte Menschen von Leid und Schwierigkeiten ausgenommen sein werden. Das wäre unumstritten eine illusorische Idealvorstellung unseres Lebens auf dieser Erde.

Wofür können Probleme/Nöte gut sein? Eine Frage, die sehr schwer fällt positiv zu betrachten, wenn man selber gerade in Not ist. Dennoch hilft es, sich ein paar Aspekte vor Augen zu führen die verdeutlichen, dass Gott es eben nur gut mit uns meint:

Abhängigkeit von Gott -
Stärkung/Bewährung des Glaubens
Gott möchte, dass wir uns auch in Schwierigkeiten auf ihn verlassen und nicht versuchen, eigenmächtig unsere Probleme zu bewältigen. Er möchte, dass wir ihm immer vertrauen und ihm vor allen Dingen alles zutrauen. Auch, uns aus unseren Nöten herauszuhelfen. Möglicherweise haben wir uns unbemerkt von ihm entfernt und er möchte uns wieder näher zu sich ziehen.

Verherrlichung Gottes
Gott möchte von den Menschen, die er liebt, verherrlicht werden. Das gilt auch in Zeiten der Not. Wie sonst könnte ich ein Zeugnis für meinen Herrn sein, wenn ich aus den Augen verliere, dass Gott verherrlicht werden möchte?!

Bewahrung vor Sünde
Manchmal schickt Gott uns Nöte, um uns vor Bösem zu bewahren. Vielleicht waren wir gerade dabei, einen folgenschweren Fehler zu begehen und Gott hält uns auf diese Weise auf.

Erfahrungen mit Gott machen
Gott hat viele Möglichkeiten, uns durch Nöte hindurchzuhelfen. So machen wir auf vielerlei Weise Erfahrungen mit Gott und seiner Gnade und Liebe zu uns. Wir lernen ihn möglicherweise ganz neu kennen.

Dankbarkeit und Demut lernen
Vielleicht passiert es uns auch zu häufig, dass wir alles was wir haben als selbstverständlich betrachten. Selbstverständlichkeit ist allerdings alles andere als selbstverständlich. In Zeiten der Not werden wir demütig und dankbarer für Alles was wir bisweilen auch schon mal übersehen, bzw. eben auch oft als normal und gar selbstverständlich angesehen haben.

Verständnis für andere
Wer erfahren hat, in Not zu sein und Hilfe zu bekommen, kann sicherlich anderen besser zur Seite stehen, trösten und Hilfestellung leisten. Man weiß, wovon man spricht und es geht über die Theorie hinaus. Es sind Erfahrungen, die man gut an andere weitergeben kann. Dieses „für den anderen da sein“ kann den Betroffenen unglaublich stärken und schafft oftmals auch neue Kontakte.

Des weiteren gibt es Gedanken, die helfen, die Probleme durchzustehen und auf Gottes Hilfe zu vertrauen und zu warten:

  • Nicht vergessen! Die Not ist nie größer als Gott.
  • Vertraue! Gott hat alle Macht: Probleme kommen nicht ohne seinen Willen, er wird mir auch helfen, wenn ich ihn um Hilfe bitte und ihm vertraue.
  • Auserwählt! Gott hat mir genau dieses Problem zugetraut. Möchte ich ihn jetzt enttäuschen und resignieren bzw. daran verzweifeln?
  • Fürsorge! Er möchte nur mein Bestes. Auch wenn es mir schwer fällt zu verstehen.
  • Erfahrung! Aus jeder Not kann ich nur gestärkt hervorgehen, wenn ich Gott vertraue.
  • Augen auf! Es gibt auch andere in (größerer) Not an die ich denken kann.

Wir können Gott um Hilfe bitten, er wird uns durch das Problem hindurchtragen, aber wir werden vielleicht nie direkt herausfinden, wofür unser Problem „gut“ war. Gott wird seinen Grund dafür gehabt haben. Und vor allen Dingen war mein Weg vorbestimmt, bevor ich geboren wurde. Der Herr kennt also meine Not ganz genau und er empfindet sie mit. Tröstend zu wissen.

Jede Not hat ihren Sinn und soll uns zum Segen werden. Also nicht daran verzweifeln und Gott anklagen sondern auf Gott vertrauen und ihm die Führung durch die Krise überlassen. Das geht oft nicht von jetzt auf gleich sondern es ist ein Lernprozess. Aber wenn wir Gott auch da um Hilfe bitten, werden wir sicherlich besser mit unserer Not fertig und werden am Ende gelernt haben sie zu akzeptieren.

Ein sehr schöner Vers in dem Zusammenhang ist meines Erachtens Jakobus 5, Vers 13: „Leidet jemand unter Euch Trübsal? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Loblieder.“ Wir sollen Gott um Hilfe bitten in unserer Not aber wir dürfen auch nicht vergessen, ihm zu danken, wenn die Not vorüber ist. Vielleicht finden wir ja sogar in der Zeit all unserer Probleme genügend Gründe Gott zu danken. Am Ende auch für die Not, die er uns aufgetragen hat.


Zurück zur Auswahl

Eine menschliche Beziehung ohne Kommunikation?

Die Bibel sagt uns in Prediger 3: „Alles hat seine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. (...) Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit.“ Man kann viel reden und doch nichts gesagt haben. Man kann zum richtigen Zeitpunkt das Richtige gesagt haben. Man kann zum falschen Zeitpunkt geschwiegen haben. Manchmal ist es schwer zu erkennen, wann man reden oder schweigen sollte. Eine Beziehung kommt ohne Kommunikation nicht aus. Das Gespräch ist die Grundlage einer Beziehung – sowohl zu Gott als auch zwischenmenschlich. Schweigen zerstört somit eine Beziehung!

Beziehung zu Gott
Wenn man nicht mehr mit Gott kommuniziert, kann Gott durch sein Wort nicht mehr mit uns reden. Man kann seine Stimme (die Bibel) nicht mehr hören und handelt automatisch nicht mehr nach seinem Willen. Möglicherweise unterbricht es auch unser Gespräch mit ihm – das Gebet. Wenn man die Kommunikation mit ihm unterbricht, geht die Beziehung zu Gott in die Brüche und man ist ohne Gott!

Zwischenmenschliche Beziehung
Wenn man aufhört, mit seinen Mitmenschen zu reden hat man keine Gemeinschaft mehr mit ihnen. Wenn man nicht mehr miteinander redet und dem anderen nicht mehr zuhört, wird die Beziehung veröden und ist somit zerstört.

Wann sollte man reden?
Ein zwischenmenschlicher Konflikt als Beispiel

Warum kann Schweigen so viel kaputt machen? Ganz einfach. Stellen wir uns folgende Situation vor. Man hat sich über jemanden geärgert. Es steht also etwas zwischen uns, das unsere Beziehung belastet. Wenn man schweigt, bauen sich innerlich automatisch Barrieren auf. Jedes Wort der betreffenden Person legt man auf die Goldwaage und fängt an, alles mißzuverstehen und falsch zu interpretieren. Dann distanziert man sich von der Person und ist auf dem besten Wege, diese Beziehung kaputt zu machen. Wenn man alles in sich „hineinfrisst“ anstatt den Schritt auf den anderen zuzugehen und mit ihm darüber zu reden und aufgestaute Missverständnisse oder ernsthafte Probleme zu beseitigen, ist man mit schuldig am Scheitern der Beziehung. Und es wird immer schwerer, je länger man schweigt. Besser wäre es in dieser Situation, wenn man versucht, das Problem (ob Missverständnis oder ernsthafter Konflikt) kommunikativ zu lösen: nicht schweigen – reden! Wer sich mit dem Problem auseinandersetzt anstatt zu schweigen zeigt dem Gegenüber, dass ihm etwas an der Beziehung liegt. Es kann schwer sein, ist aber in diesem Fall sicherlich der richtige Weg um eine Beziehung nicht zu zerstören.

Manchmal ist es ratsam, den untersten Weg zu gehen. Aber nicht immer. Denn wenn man eigentlich das Problem anpacken sollte, anstatt es zu verschweigen hilft man niemandem. Wenn man Gott um Hilfe bittet, dieses Problem aus der Welt zu schaffen und sich dann nicht darum bemüht, Gottes Auftrag auszuführen, sollte man ihn besser nicht um Hilfe gebeten haben. Wer immer schweigt (um des lieben Friedens Willen, um den untersten Weg zu gehen), nimmt sich selbst die Chancen, die Gott ihm geben will.

Es geht nicht darum, den anderen bei der Beseitigung des Problems zu demontieren oder Unfrieden zu stiften sondern konstruktiv miteinander zu kommunizieren und in allem fair zu bleiben – ob unter Glaubensgeschwistern, Freunden oder in einer Partnerschaft. Keinem ist damit gedient, wenn die Beziehung durch Schweigen in die Brüche gehen lässt. Auch kann Schweigen zum falschen Zeitpunkt gerade in Partnerschaften viele weitere Probleme nach sich ziehen, die am Ende zur völligen Entfremdung des Paares führen.

Wann ist schweigen angebracht?
Die Lüge und das Gerücht als Beispiel

Wenn wir reden, sollte es der Wahrheit entsprechen. So gibt es durchaus auch Situationen, in denen man schweigen sollte. In Psalm 31, 19 sagt uns die Bibel: „Lass schweigen die Lügenlippen, die in Hochmut und Verachtung Freches reden gegen den Gerechten!“. Wenn man also nicht schweigen kann um auch noch die Unwahrheit zu sagen, also um zu lügen, so ist das nicht nur Sünde gegenüber Gott sondern auch böse und vielleicht verletzend gegenüber demjenigen, den die Lüge trifft. Das Schlimme daran ist, dass eine Lüge im Kopf entsteht und der Mund sie nur weitergibt. Wenn wir also bewusst lügen anstatt zu schweigen, scheint etwas mit unserer inneren Einstellung nicht zu stimmen, die es dann zu überprüfen gilt.

Durch mangelndes Schweigen - oder falsches Reden zum falschen Zeitpunkt - kann man viel kaputt machen. Man kann andere Menschen sehr verletzen, wenn man nicht erkennt, dass es Situationen gibt, in denen man besser zum Schutz des Anderen auf das Reden verzichtet. Das gilt für Lügen und für Gerüchte. Das Gerücht ist von der Lüge nicht so weit entfernt, der Übergang ist fließend – denn oftmals ist das Gerücht eine Lüge. Lüge geht oft von einem selber aus, Gerüchte erzählt man ja oft „nur“ weiter. Aber wenn man mal darüber nachdenkt, wie Gerüchte entstehen (aus haltlosen Vermutungen und Beobachtungen übereifriger Mitmenschen), sollte man besser vorher überprüfen, ob man nicht auch in diesem Fall besser schweigt. Denn Gerüchte können sehr viel Unheil anrichten oder Menschen gar ernsthaften Schaden zufügen. So wäre schweigen eindeutig sinnvoller, als mit ins Horn zu blasen.

Man sollte also die Kommunikation untereinander nicht durch unbegründete Mutmaßungen, Unterstellungen, Verdächtigungen (Gerüchte) oder böswillige Lügen stören und Beziehungen zerstören, die es verdient haben durch gute, wahre, liebe Worte gepflegt zu werden.

Im Prinzip ist es ganz einfach – in der Realität oft so schwer:
  • Nicht schweigen, wenn es um eine Beziehung geht, die kaputt zu gehen droht. Schweigen begräbt alle Möglichkeiten.
  • Nicht reden, wenn man den anderen damit unnötig verletzt. Manchmal schadet ein wenig Rücksicht keineswegs.
  • Schweigen, wenn der Kopf Lügen zusammenspinnt, die der Mund ans Tageslicht bringen würde. Gedanken überprüfen und lieber auf die Zunge beißen.
  • Nicht reden, wenn es dem anderen schadet, ihn verletzt, etc. Gott hat uns unseren Mund nicht als Instrument der Zerstörung gegeben.
  • Nicht schweigen, wenn es darum geht, eigene Fehler zu bekennen und um Entschuldigung zu bitten. Ehrlichkeit gegenüber sich selber hat noch keinem geschadet.

„Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit.“ Wenn man sich diesen Bibelvers mit all seinen Konsequenzen immer wieder vor Augen hält wird man hoffentlich sensibler im Umgang mit seinen Worten und pflegt seine Beziehungen besser. Ob Freundschaft, Partnerschaft oder auch die Beziehung zu Gott – man sollte Gott um Weisheit bitten, um zu wissen, wann reden oder schweigen angebracht sind.

Zurück zur Auswahl