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Wer sind wir?

Wenn wir uns denn mal vorstellen dürften:

 

Dietrich, geb. Februar 1971 in Hagen

staatl. gepr. Lebensmittelchemiker

wiederaufgelebtes Hobby: die Modelleisenbahn

Debora, geb. Oktober 1977 in Pforzheim

Wirtschaftsassistentin, Fremdsprachenkorrespondentin

neuestes Hobby: die Homepage

wir spielen gerne, hören gerne Musik und kochen gerne und gut

 

  Jan Philipp

geb. April 2002 in Hagen

seit dem 12.08.08 "großes", wissbegieriges Schulkind mit viel Tatendrang

neu entdeckte Leidenschaft: Fußball!



  Lennart

geb. April 2004 in Bonn

großes Kindergartenkind voller Energie

mit Ausdauer betriebenes Hobby: den großen Bruder ärgern

  

Malte Nathanael
geb. Mai 2007 in Bonn
unser kleiner großer Strahlemann - kämpft sich durch und gewinnt auf ganzer Linie

Durch Klicken auf das Foto wird es größer

 

Die Medizin in unserem Leben

Was haben ein Lebensmittelchemiker und eine Wirtschaftsassistenin mit Medizin zu tun?

Eigentlich ja nicht viel. Oder eher nichts. Aber obwohl wir beide keine Mediziner sind, sind wir doch seit der Geburt unserer Kinder sehr vielfältig damit in Berührung gekommen. Grund dafür ist das in unserer Familie festgestellte G/BBB-Opitz-Syndrom, das uns auf dem weiten Gebiet der Medizin seitdem einiges gelehrt hat.

Hier möchten wir dieses noch nicht sehr bekannte Syndrom (in sehr, sehr kurzen Zügen) vorstellen, das seit April 2002 Teil unseres Lebens ist und uns und unser Leben sehr verändert hat.


Jan Philipp
kam nach unauffälliger Schwangerschaft in der 42. Woche in Hagen zur Welt und alles schien normal. In der ersten Nacht wurde er allerdings mit Verdacht auf Lungenentzündung auf die Intensivstation der Kinderklinik verlegt. Für die ersten 6 Wochen seines Lebens war das sein zu Hause. Er hatte für 3 Monate eine Magensonde (Schluckstörungen) und für 1 Jahr zur Überwachung seiner Sättigungsabfälle einen Heimmonitor.

 

Lennart wurde in der 38. SSW vorzeitig aufgrund eines bekannten Herzfehlers im Uniklikum Bonn kontrolliert zur Welt gebracht. Die Kinderärzte nahmen ihn sofort in Empfang und verlegten ihn ins PNZ (Perinatalzentrum). Aufgrund einer Analatresie bekam er am 2. Lebenstag einen künstlichen Darmausgang (Anus Praeter), nach 6 Monaten mussten die Defekte im Herzen korrigiert werden, einen Monat später bekam Lennart einen Anus. Ein paar Tage vor seinem ersten Geburtstag wurde der Darm rückverlegt und der Beutel auf dem Bauch war Geschichte.

 
Malte Nathanael kam in der 36. SSW nach vorzeitigen Wehen in Bonn zur Welt. Die Schwangerschaft war aufgrund eines massiven Polyhydramnions etwas kompliziert, in der 34. SSW wurde bei einer Fruchtwasserpunktion überschüssiges Fruchtwasser entnommen. Malte wurde unmittelbar nach der Geburt intubiert und rundum medikamentös versorgt und stabilisiert. Am vierten Lebenstag wurde das Zwerchfell verschlossen und nach drei Wochen eine höhergradige Isthmusstenose behoben. Nach 6 Wochen und 1 Tag konnte Malte nach Hause entlassen werden.


Mehr dazu auf der Seite G/BBB-Opitz-Syndrom.




Befiel dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; er wird es fügen.

Die Bibel, Psalm 37,5